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FAQ
Häufige Fragen & wichtige Hinweise zum Training

TRAINING & ZUSATZBELASTUNG

1

Kann ich zusätzlich zum Programm noch anderes Training machen (z. B. Yoga, Pilates, Laufen)?

Ja, grundsätzlich schon. Wichtig ist aber, dass du dein gesamtes Belastungspensum im Blick behältst.
Zusätzliche Einheiten – vor allem mit Core- oder Rückenbelastung – können die Regeneration beeinflussen und sollten bei der Trainingsplanung berücksichtigt werden.

2

Wie gehe ich mit kumulativer Core- und Rückenbelastung um?

Das Programm stellt hohe Anforderungen an die Core-Stabilität.
Wenn du innerhalb von 24–48 Stunden bereits intensives Core- oder Lauf-Training hattest, trainiere bewusst konservativer oder verschiebe schwere Hüftbeugebewegungen (Hinge).

3

Soll ich zusätzliche sportliche Aktivitäten kommunizieren?

Ja, unbedingt.
Laufen, andere Sportarten oder intensives Zusatztraining beeinflussen dein Gesamtpensum und die Regeneration. Diese Informationen sind wichtig für sinnvolle Anpassungen.

BELASTUNGSWAHRNEHMUNG & VORERMÜDUNG

1

Woran erkenne ich Vorermüdung?

Typische Zeichen:

  • reduzierte Rumpfspannung

  • instabile Startposition

  • „meldender“ unterer Rücken

  • fehlendes Muskelgefühl im Glute

 

Regel:
Nicht steigern.
Ggf. regressieren oder pausieren.

2

Was mache ich, wenn ich vor einer Einheit meinen unteren Rücken spüre?

Wenn sich der untere Rücken bereits vor dem Training meldet:

  • keine schweren Hinge-Bewegungen

  • Fokus auf Mobility & Activation

  • im Zweifel Einheit verschieben

Grundregel:
Kein schweres Heben bei vorermüdetem Core oder aktiver LWS-Symptomatik.

ÜBUNGSWAHL & REGRESSIONEN

1

Welche Optionen habe ich, wenn Deadlifts (Kreuzheben) sich unsicher anfühlen?

Du kannst jederzeit regressieren durch:

  • langsameres Tempo

  • reduzierte Range of Motion

  • geringere Last

  • alternative Varianten (z. B. Kurzhanteln statt Langhantel)

Sicherheit und Kontrolle gehen vor.

2

Wann sollte ich eine Hinge-Übung abbrechen?

Brich die Übung ab, wenn:

  • Spannung nicht mehr gehalten werden kann

  • der Rücken die Bewegung übernimmt

  • Schmerzen oder Unsicherheit auftreten

3

Gibt es Alternativen bei empfindlichem unteren Rücken?

Je nach Situation eignen sich:

  • Kurzhantel statt Langhantel

  • kürzere Hebel

  • beidbeinige statt einbeinige Varianten

  • Tempo-Reduktion

TECHNIK & MUSKELGEFÜHL

1

Ist das Programm sehr Core-lastig?

Ja.
Viele Übungen erfordern aktive Core-Stabilisierung.

Das ist kein separates Core-Workout, sondern funktionelle Stabilität unter Last.

2

Warum fühlt sich der Dumbbell Glute Bridge oft weniger intensiv an als der Hip Thrust?

Beim Hip Thrust bewegst du die Hüfte weiter und kannst den Po vor allem in der oberen Position stärker belasten. Beim Glute Bridge am Boden ist die Bewegung kürzer und der Po muss insgesamt weniger arbeiten – deshalb fühlt es sich oft leichter an, auch mit Gewicht.

3

Warum beeinflusst die Fußposition die Muskelbeteiligung?

Stehen die Füße weiter vom Körper weg, müssen die hinteren Oberschenkel (Hamstrings) mehr helfen. Stehen die Füße näher am Po, kann der Po die Bewegung stärker übernehmen.

4

Warum spürt man bei erhöhten Füßen oft mehr die Hamstrings?

Wenn die Füße erhöht sind, verändert sich der Hebel so, dass die hinteren Oberschenkel mehr Arbeit übernehmen müssen. Gleichzeitig arbeitet der Po in einer etwas ungünstigeren Position – deshalb fühlt es sich eher wie eine Hamstring-Übung an als wie eine reine Po-Übung.

5

Einbeinige Hyperextensions fühlen sich schwer kontrollierbar an – normal?

Ja.
Diese Übung braucht Zeit für Ansteuerung und Muskelgefühl.
Beginne ohne Zusatzgewicht.

PROGRESSION & STAGNATION

1

Was, wenn ich beim Deadlift nicht schwerer werden kann, weil mir die Hantel rutscht?

Optionen:

  • Wiederholungen steigern

  • Zughilfen verwenden

  • alternative Griffvarianten

2

Was soll ich tun, wenn ich trotz Training stagniere?

Überprüfe:

  • dein Gesamtpensum

  • Schlaf & Energiezufuhr

  • Progression (zu aggressiv?)

Stagnation ist ein Signal – kein Versagen.

3

Wie viele Sätze soll ich machen?

Du arbeitest mit einem flexiblen Rahmen – nicht mit einer starren Vorgabe.

Hauptübungen (2–4 Sätze)

  • 4 Sätze, wenn du dich stark fühlst und deine Leistung stabil oder besser ist als zuletzt.

  • 3 Sätze sind der Normalfall.

  • 2 Sätze, wenn du merkst, dass Kraft oder Wiederholungen deutlich früher einbrechen.
     

Nebenübungen (1–3 Sätze)

  • 2 Sätze sind Standard.

  • 3 Sätze, wenn noch genug Energie da ist.

  • 1 Satz, wenn die Hauptübungen bereits sehr fordernd waren.
     

Grundregel: Mehr ist nicht automatisch besser.


Wenn deine Leistung sinkt, reduziere zuerst die Satzanzahl – nicht das Gewicht.

Fortschritt entsteht durch gute Leistung und saubere Technik, nicht durch möglichst viele Sätze.

ZEITMANAGEMENT

1

Mein Training dauert sehr lange – was kann ich weglassen?

Viele Übungen haben Set-Ranges.
Zusätzlich gibt es optionale Blöcke.

Bei Zeitmangel:

  • bleib beim Hauptteil

  • reduziere optionale Elemente

  • kürze innerhalb der Set-Ranges

APP & DOKUMENTATION

1

Quick Entry oder Guided Training – was ist besser?

Beides ist möglich.

  • Quick Entry: schneller Überblick, gut für Zusatzsätze

  • Guided Training: strukturierter, übersichtlicher

ERNÄHRUNG & REGENERATION

1

Welche Rolle spielt Ernährung?

Eine große.
Energiezufuhr, Protein und Regeneration sind entscheidend.

Dieses Programm ersetzt keine Ernährungsberatung, setzt aber eine grundlegende Versorgung voraus.

2

Was passiert bei zu wenig Energiezufuhr?

Ein starkes oder dauerhaftes Defizit kann führen zu:

  • ausbleibender Kraftsteigerung

  • schnellerer Ermüdung

  • längerer Regeneration

  • höherem subjektivem Belastungsempfinden

Dann ist nicht das Programm zu schwer, sondern das Gesamtpensum zu hoch für dein aktuelles Energielevel.

ERWARTUNGSHALTUNG

1

Warum reagieren Menschen unterschiedlich stark auf dasselbe Programm?

Ergebnisse werden beeinflusst durch:

  • Ernährung

  • Schlaf

  • Stress

  • Zyklus

  • Trainingshistorie

  • Zusatzsport

  • Anatomie

Unterschiedlicher Fortschritt ist normal.

2

Was ist ein realistischer Anspruch an das Programm?

Das Programm bietet:

  • klare Struktur

  • progressive Belastung

  • rückenfreundliches Glute-Training

  • technische Leitlinien

Sechseckige Hanteln

Gemeinsam etwas schaffen

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